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Eine eigene LAN-Party machen? Sollen wir uns das wirklich antun? Im Vorfeld waren doch einige Zweifel da. Eigentlich war es uns immer zu viel Arbeit und unser Team wohnt doch relativ weit verstreut. Außerdem war das finanzielle Risiko auch nicht zu vernachlässigen. Da kam es eigentlich ganz recht, dass die Jusos was für die Jugend tun wollte und wir so einen Partner hatten und nicht alles allein machen mussten. Die Vorgespräche fanden dann also im Dezember statt und wir beschlossen, erst mal zu den Stiftländern zu fahren um uns besser zu informieren. Ein Halle war anschließend mit dem Jugendheim in Wernberg recht bald gefunden und so konnte es an die Planung gehen. Hauptschwierigkeit war der Strom. Leider hat die Halle nur 2x 16A Drehstrom und so begrenzen wir die Teilnehmerzahl auf 70 Personen.

Am Donnerstag vor der Party trafen wir uns dann um (bei BHS in Weiherhammer) Papier zum Abdunkeln zu holen. Die Rolle war 3,30 m und hatte ein Länge von grad mal einen Kilometer. Kurzzeitig hatten wir dann überlegt, ob wir gleich die ganze Halle von außen einwickeln sollen, doch war ja Regenwetter angesagt und so mussten die Wernberger auf ein Kunstwerk a la Christo verzichten. Allerdings waren wir mit dem Verkleben der Fenster bis tief in die Nacht beschäftigt und so hatten wir gleich mal Gelegenheit den Pizzalieferdienst zu testen. Also angerufen, 5 Pizzen bestellt und als Ort das Jugendheim angegeben. „Jugendheim? Wo ist denn das?“ kam als Antwort. Na das kann ja heiter werden. Trotzdem konnten wir dann nach 20 min unsere Pizza in der Hand halten und konnten also frisch gestärkt die letzten Fenster verhängen.

Am Freitag Vormittag fuhren wir dann das Equipment in die Halle und als die letzten Schüler dann endlich um 13.00 Uhr ausgeturnt hatten, konnte es richtig losgehen. Dank der zahlreichen Helfer hatten wir in der Rekordzeit von zwei Stunden alles (incl. Beamer und Kino) am laufen. Fehlten also nur die Gamer. Die LAN-Shooters hatten sich ja den Bereich vor der Bühne reserviert und der war bald voll. Die übrigen Spieler hatten reichlich Platz, denn es wurden dann am Freitag nur so um die 40 Leute. Der Check-in funktionierte reibungslos, auch wenn ein paar Bedenken bei den Gästen zwecks dem Lansurfer-System geäußert wurden. Allen Konten wurde gleich zu Beginn mit 4 Euro gefüllt und für jeden hatten wir ein „Starterkit“ mit Powerdrink, Traubenzucker und einer CD-Tasche gemacht. Um 18 Uhr konnten wir dann schon zum ersten Mal Essen bestellen. Diesmal fanden sie uns auch auf Anhieb und ich muß der Pizzeria an dieser Stelle mal ein dickes Lob aussprechen: Das Essen hat super geschmeckt und die Lieferungen kamen echt flott. Gezockt wurde dann die ganze Nacht und gegen 5 Uhr früh lichtete sich das Feld ein wenig. Die Wernberger gingen zum schlafen nach Hause und der Rest legte sich in der Halle hin. Leider mussten sich ein Paar Leute ganz verabschieden, doch dafür trafen am Samstag en paar neue Mitstreiter ein. Am Samstag spielten wir dann auch ein paar Turniere. Als erstes wurde das Gyrotwister Funturnier ausgespielt, das vom Außenseiter Svetlana mit 10500 U/min gewonnen wurde. Das UT 1on1 ging an den Ligaspieler Hawkace vom Flatclan, der uns Anfängern mal richtig gezeigt hat, wo es langgeht. Für das CS-Turnier fanden sich leider nur 3 Mannschaften und so spielten wir natürlich Jeder gegen Jeden. Der Sieg ging hier recht klar nach Amberg an die Killergroup.

Die Stimmung an den drei Tagen war super und wir hatten nicht eine technische Panne. Der Strom war immer da und das Netzwerk lief sehr stabil und war schnell.

Leider fanden sich nicht die erhofften 70 Leute ein (den Turnieren hätte es gut getan). Scheinbar hatten einige Befürchtungen, es könnte eine Werbeveranstaltung der Jusos werden oder es würde nur UT gezockt. Dass dem nicht so war, können wohl alle Gäste bestätigen. Ich denke wir haben unseren Job recht gut gemacht und hoffe es beim nächsten Mal ein paar mehr werden.

Bewertungsergebnisse bei Lansurfer

TheSaint

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